Gut vorbereitet zum Ausbildungsstart

Fulda, 09.04.2016

Autorin: Christina Ziert, 21 Jahre, Mitarbeiterin Vertriebsunterstützung/Marketing der VR Genossenschaftsbank Fulda eG

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Die Prüfungsvorbereitungen beginnen, erste Prüfungen sind geschrieben und andere Prüfungen stehen noch bevor. Doch was geschieht danach? Der Schulabgänger muss sich entscheiden, ob Studium, weiterführende Schule oder Ausbildung das Richtige für sie bzw. ihn ist.


Steht eine Ausbildung auf dem Plan, sollten zum Start und während der Ausbildungszeit folgende Dinge beachtet werden:
Das Girokonto ist die Grundlage, um die erste Lohn- bzw. Gehaltszahlung des Arbeitgebers zu erhalten. Bei der VR Genossenschaftsbank Fulda eG gibt es spezielle Angebote für Auszubildende, die z. B. ein kostenloses Girokonto, eine kostenlose Bankkarte und sogar eine kostenlose Kreditkarte beinhalten. Damit man auch rund um die Uhr immer auf dem aktuellen Stand der eigenen Finanzen ist, nutzen viele junge Menschen bereits Online-Banking. Dies ist möglich per App mit Smartphone und Tablet oder klassisch über den PC.


Ist die Grundlage geschaffen, sollte man sich Gedanken um die Absicherung der eigenen Arbeitskraft machen. Mit Hilfe der Berufsunfähigkeitsversicherung kann man eine dauerhafte krankheits-, unfall- oder invaliditätsbedingte Unfähigkeit der Berufsausübung absichern. Wer an eine frühzeitige Absicherung denkt, profitiert meistens von geringen Beiträgen. Tipp: Für risikobehaftete Berufe wie im Handwerk oder in der Pflege ist der Abschluss als Schüler günstiger. Also gleich nachfragen.


Der letzte Baustein ist die staatliche Förderung. Oftmals zahlt der Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen (VL). Diese VL belohnt der Staat mit der Arbeitnehmersparzulage. Grundsätzlich kann der Arbeitnehmer zwischen Anlagen in Investmentfonds und wohnwirtschaftlichen Anlagen wählen, wie z. B. Bausparvertrag. Vermögenswirksame Leistungen in einem Aktienfonds fördert der Staat mit maximal 20 Prozent der eingezahlten Beträge, sofern diese 400 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen. Einzahlungen in einen Bausparvertrag, ermöglichen eine Förderung der eingezahlten Beiträge bis maximal 9 Prozent, soweit diese 470 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen. Voraussetzung ist immer, dass der Arbeitgeber die Überweisung veranlasst.
Zu beachten sind Einkommensgrenzen: bei Investmentfonds für Alleinstehende bis 20.000 Euro, Verheiratete bis 40.000 Euro und beim Bausparen für Alleinstehende bis 17.900 Euro, Verheiratete bis 35.800 Euro.


Als Ausbildungsstarter kann man auch heute schon fürs Alter vorsorgen. Riesterverträge werden ebenfalls staatlich gefördert. Informationen darüber erhält man bei unseren Kundenberatern.

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